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bio-vegane landwirtschaft

urtica.
Bio-vegane Landwirtschaft

--------------------------!WIR MACHEN PAUSE!--------------------------

Im letzten Jahr hat sich in und um die Urtica viel bewegt und wir befinden uns in einer Neu-/Umorientierungsphase. Deswegen werden wir für die Saison 2026 keinen Gemüsebau machen und keine regelmäßigen offenen Gartentage. Auf dem und um den Acker fällt viel (körperliche) Arbeit an, die wegen fehlender Kapazitäten im letzten Jahr nicht oder nur teilweise gemacht werden konnten. Unser Fokus für die kommende Saison 2026 wird auf Infrastrukturerhalt, Bestandspflege und Ähnlichem liegen, um den Acker in Zukunft bestenfalls noch nachhaltiger bewirtschaften zu können ohne die Kapazitäten des Gartenteams zu erschöpfen.  
Ob wir nach dem Pausejahr so weitermachen wie davor, bzw ob/welche Anpassungen es zB. bezüglich Mitmachtage gibt, ist noch nicht ausklamüsert und wir wollen uns auch genug Zeit nehmen ein gutes Konzept dafür zu entwickeln.

Auch wenn die regelmäßigen Gartentage ausfallen, ist es für uns ein Anliegen Menschen mit Freude und Faszination am ökologischen Gärtnern anzustecken. Deswegen wird es dennoch einige spannende Workshops und vereinzelte Mitmach-Tage geben. Diese bewerben wir über regionale Verteiler sowie über die Telegram-Gruppe “Planet K20”.

Falls ihr trotzdem vorbeikommen oder Infos zu anstehenden Workshops haben wollt, meldet euch bitte mit viel Vorlauf (da wir E-Mails nicht täglich checken) über unsere E-Mail-Adresse urtica@k20-projekthaus.de, oder falls ihr in Salzderhelden rum schwirrt über die Signal-Gruppe Rosica Anfragen&Infos.

Die Urtica ist KEIN offener Ort, also bitten wir euch auch auf Rückmeldung zu warten, ob ein Besuch grade passt 🙂

urtica bio vegane landwirtschaft

Da sich vorort gerade ein neues Projekt im Aufbau befindet in dem es vorrangig um Zusammenleben geht und sich die Wege und Orte teilweise mit der Urtica überschneiden können wir zur Zeit keinen drogenfreien Raum garantieren.
Zum neuen Projekt wird es perspektivisch eine eigene website geben, die hier dann verlinkt wird sobald die steht 🙂

Was jedoch bleibt sind folgende Punkte:
– die Urtica ist ein veganer Space, also lasst bitte jegliche Art von Tier(leid)produkten zuhause
– wir versuchen einen intersektionell diskriminierungsarmen Ort zu schaffen, dh also dass wir für alle die vorbeikommen einen sichereren Raum schaffen wollen. Insbesondere um vor Sexismus, Ableismus, Rassismus, Nationalismus, Antismenitismus, Queer- und Transfeindlichkeit (uvm.) zu schützen
– durch die Lage am Hang ist der Ort leider weiterhin, besondern für Menschen die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, nicht barrierefrei

Falls ihr Fragen habt, oder uns auch im Pausejahr unterstützen wollt (zB mit Spenden, Saatgut, Jungpflanzen/Bäume, Kompost, etc), könnt ihr uns gerne unter urtica@k20-projekthaus.de eine Email schreiben

Falls es 2026 irgendwelche Aktionen gibt zu denen das Gartenteam trotz Pause einlädt, findet ihr diese hier:

TERMINE 2026:
Offene Gartentage*

*: offene Gartentage zum Mitmachen Konzept:
>gerne Bescheid geben wenn ihr kommen wollt, das macht die Mittagessensplanung leichter
>Beginn um 10 Uhr, bitte pünktlich sein
>Topless-policy während der offenen Gartentage: wir schwitzen alle zusammen, keine Person läuft oberkörperfrei rum.
>wir versuchen in der Zeit der offenen Gartentage einen drogenfreien Raum zu halten, damit möglichst viele Menschen teilnehmen können. Das heißt Alkohol, Tabak, Gras, etc zuhause lassen (beim Rauchen kann abseits des Geländes geraucht werden wenns garnicht ohne geht)
>kann immer mal sein, daß der Tag ausfällt trotzdem ausfallen wenn zB die Person vom Gartenteam, die den Tag schmeißt krank wird und kein anderes Teammitglied einspringen kann

Über die Urtica

Die “urtica” ist ein seit Oktober 2021 bestehendes bio-veganes Gartenprojekt, welches Menschen ermöglichen soll kleinteilige Landwirtschaft mit Obst- und Gemüsebau und einen solidarischen Umgang damit näherzubringen.
Wir verzichten auf chemische Pestizide, tierische Düngemittel und auf Maschinen, um bei der Bewirtschaftung der Fläche möglichst wenig Schaden zu verursachen und eine hohe Biodiversität im und um den Boden zu schaffen. Der Großteil der Transporte, wie zB. Geerntetes in eine der solidarischen Struktren in Salzderheld*innen zu bringen, werden größtenteils mit Lastenrad und entsprechenden Anhängern gemacht, um auch bei den Transportwegen so ökologisch wie möglich zu bleiben. Außerdem gibt es, selbst für das Garten-Orga-Team, keine lohnarbeitsähnlichen, festen Arbeitszeiten and die sich gehalten werden müssen; Jede*r macht Pause, wenn es eine Pause braucht und wir wollen uns genug Zeit für Palaver und für uns selbst nehmen.

Unser Vorhaben ist es Ökosysteme zu erhalten und aufzubauen, landwirtschaftlichen Anbau dem Klimawandel anzupassen und Lebensmittel möglichst sozial und ökologisch zu produzieren.

urtica - bio vegane landwirtschaft

Warum kleinteilige Landwirtschaft?

Die leidtragenden Menschen von konventioneller Landwirtschaft sind wir alle. Die am meisten betroffenen Menschen aber leben vor allem im globalen Süden. Sei es durch den Klimawandel oder durch überteuerte Lebensmittel. Diesem System der Ausbeutung wollen wir ganz klar entgegensteuern.
Gleichzeitig soll gezeigt werden, wie Menschen auf der einen Seite regional mit guten pflanzlichen, biologisch angebauten Produkten ernährt werden können. Auf der anderen Seite wollen wir auch Menschen ermuntern, mit uns zusammen gemeinsam aktiv die Hände in die Erde zu stecken. So wollen wir wieder mehr Verbundenheit und ein Bewusstsein schaffen, wie wertvoll unsere Erde und ihre Lebensmittel doch eigentlich sind.


Warum dann auch noch vegane Landwirtschaft?

Tierhaltung und der Konsum von tierischen Produkten bedeutet immer auch unnötigen Ressourcenverbrauch, sowie -verschmutzung (Land, Wasser, Futtermittel, CO²) und ist aus diversen ethischen Gründen absolut nicht mehr notwendig und vertretbar. Wir stecken bereits mitten in einer Umwelt- und Klimakrise – falls das bei manchen Menschen in Vergessenheit geraten sein sollte und hier brauchen wir keine halben Lösungen oder Ausreden mehr, sondern ein radikales Umdenken auf möglichst vielen Ebenen.
Auf eine Aufzählung der unendlichen Sinnlosigkeit von Tierhaltung und Konsum von tierischen Produkten würden wir hier aus Kapazitätsgründen gerne verzichten und verweisen lieber auf die Seite des Fördervereins für bio-zyklisch vegane Landwirtschaft.

brennnessel - vegane landwirtschaft
Der Name urtica…

… ist die botanische Ableitung der Brennnessel.


Sie soll uns begleitend als Synonym dienen, für unsere Art und Weise, wie wir die Agrarwende und den Umgang mit unserer Um- und Mitwelt gestalten wollen.
Die Brennnessel braucht nicht viel und ist eine widerständige, nahrhafte und vielseitig nutzbare Pflanze. In der kapitalistischen Welt wird sie oft als ‚Unkraut‘ bezeichnet und es wird keine Zeit darauf verwendet, sie achtsam zu behandeln, geschweige denn überhaupt zu beachten.

Das Brennnesselgrün hat einen hohen Vitamin-, Mineralstoff- und Proteingehalt. Die Samen ebenso.
Diese können z.B.geröstet und zu Öl verarbeitet werden.
Sie kann frisch oder getrocknet, zum Kochen oder als Tee, außerdem als Faserpflanze, als Dünge- bzw. Pflanzenstärkungsmittel oder auch als Färbepflanze Verwendung finden.

Sie wird oft nur daran gemessen, was sie tut, wenn sie sich wehrt.
Gewissermaßen ist sie daher eine Metapher zu unserer Idealvorstellung einer anarchistischen, diskriminierungs-, gewalt- und unterdrückungsfreien Gesellschaft/Erde.

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